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News vom Tierärzteteam Dr. Sommeregger OG

Wasserrute

Bei der Wasserrute ist der Rutenansatz sehr schmerzhaft und der Hund nimmt eine Schonhaltung ein, er streckt den Rutenansatz möglichst horizontal vom Körper weg, der übrige Teil hängt schlaff herunter, oft ist das Fell um den Rutenansatz gesträubt.  Einige Hunde sind durch die Schmerzen verunsichert, sie trauen sich kaum mehr Kot und Urin abzusetzen und sind zum Teil sogar aggressiv.

Die Wasserrute tritt meistens im Sommer nach dem Schwimmen auf und ist äußerst schmerzhaft. Damit man sich einen ungefähren Eindruck machen kann: Man geht heute davon aus, dass die Schmerzen vergleichbar, wie bei einem starken Hexenschuss bzw. einem Bandscheibenvorfall sind. Zum Glück verläuft die Heilung beim Hund rasch und mit gutem Ausgang.

Welche Rassen sind betroffen?

Theoretisch kann jede Rasse betroffen sein – allerdings kommt die Wasserrute vorwiegend bei Arbeitshunden wie Retriever, Pointer, Setter Beagle und Foxhound vor. Es sind meist Hunde zwischen einem halben Jahr und etwa neun Jahren betroffen.

Man vermutete, dass Schwimmen im kalten Wasser sowie hohe Belastung zur Wasserrute führt. Allerdings wurden auch schon Fälle diagnostiziert, bei denen der Hund im warmen Wasser schwamm oder durch Pulverschnee lief.

Die im Moment aktuellsten Erklärungen besagen, dass ein Muskelschaden für die Wasserrute verantwortlich ist:  Entweder wird die Muskulatur an der Rute schlecht durchblutet oder es liegen Muskelfaserrisse oder ähnliches vor. Diese Theorie wird insofern unterstützt, als sich bei Hunden mit einer Wasserrute die Creatininkinase im Blut messbar erhöht ist.  Sobald die Symptome verschwinden, sind auch diese Werte wieder im grünen Bereich.

Behandlung

Wirksam sind Entzündungshemmer sowie Wärme, Ruhe und Schonung und wenn der Hund mitmacht, kann auch Physiotherapie helfen..

Die Rute erholt sich in den meisten Fällen komplett, allerdings bleibt in wenigen Fällen eine leicht abnorme Rutenhaltung zurück. Die beste Vorbeugung nach heutigem Wissenstand ist ein gut trainierter Hund-das bedeutetet Aufbautraining ohne Überlastung.

 

Reisekrankheiten vorbeugen

Viele Tierbesitzer möchten die Ferien mit Ihrem Tier verbringen und nehmen sie mit in den Urlaub. Es gilt jedoch zu beachten, dass sich Ihr Vierbeiner im Ausland mit Erregern infizieren kann, die zu ernsthaften Erkrankungen führen können.

Wir raten Ihnen, sich rechtzeitig über die Einreisebestimmungen und Verordnungen zu informieren, um eine frühzeitige Planung zu ermöglichen. Entsprechende Informationen  erhalten Sie bei den Konsulaten oder Veterinärämtern.

Hund läuft den Strand entlang

Wichtige Details für Ihre Reise ins Ausland:

  • Kennzeichnungspflicht des Tieres
  • Quarantänezeiten
  • Tollwutuntersuchung und Impfung
  • Zusätzliche Impfungen gegen verschiedenste Erreger
  • Maulkorbpflicht oder Leinenzwang
  • Listenhundebeschränkungen
  • usw.

Planen Sie Ihren Besuch beim Tierarzt möglichst früh im Rahmen Ihrer Reisevorbereitung ein: Viele Impfungen und Untersuchungen sind an Fristen gebunden, die es einzuhalten gilt. Natürlich beraten wir Sie in unserer Praxis auch gerne persönlich zu Ihren individuellen Reisevorbereitungen.